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Die Ermahnungen 20–30 aus Futuh al-Ghayb

Im Namen Gottes. Ha-Mim. Aus dem Opus magnum „Futuh al-Ghayb“ (Die Eröffnungen des Verborgenen) des erhabenen Meisters der Qadiriyya-Tradition, des Königs der Gottesfreunde, Abd al-Qadir al-Dschilani (gest. 561/1166), haben wir euch die Übersetzung der ersten neunzehn Abschnitte – also der Ermahnungen – vorgelegt. In dieser Woche setzen wir an der Stelle fort, an der wir aufgehört haben, und präsentieren die Übersetzung der Abschnitte vom zwanzigsten bis zum dreißigsten Kapitel, das heißt bis zur jeweiligen Ermahnung. Möge Allah es fügen, dass wir eines Tages das gesamte Werk vollständig übersetzen können. Möge Allah Seinen Diener mit Seiner Barmherzigkeit ansehen und ihm die geistige Unterstützung der Großen nicht entziehen. Amin!

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20 > Über das edle Wort unseres Propheten (Friede und Segen seien auf ihm: „Kehre von dem, worüber du zweifelst, zu dem zurück, worüber du nicht zweifelst.“

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war, sprach: Wenn das, was dich in Zweifel stürzt, und das, was in dir keinen Zweifel erweckt, zusammentreffen, so lass das Zweifelhafte fahren. Halte dich an das Entschlossene, dem keinerlei Gestalt und Zweifel anhaftet. Und meide das, worüber du gezweifelt hast. Auch wenn du von der Trübnis, die noch nicht von dem Stechen und der Unruhe in deinem Herzen gereinigt ist, geläutert wirst, warte, und schau auf jene Angelegenheit. Wenn du beauftragt bist, sie auszuführen, dann führe sie aus. Wenn du aber beauftragt bist, davon abzulassen und innezuhalten, dann lass es. Es soll in deinen Augen sein, als hätte es nie existiert. Wirf dich vor deinem Herrn nieder! Erflehe Seinen Unterhalt von Ihm. Wenn du in Geduld, Übereinstimmung, Zufriedenheit oder Selbstauflösung schwach wirst, so bedarf Allah der Erhabene und Majestätische dessen nicht, dass man es Ihm sage. Er ist weder von dir noch von denen außer dir unachtsam. Wie könnte Allah derer vergessen, die Er mit Unglauben, Heuchelei und Abwendung von Ihm gesättigt hat und dich, der du Tag und Nacht nach Seinem Befehl handelst, durch Seinen Gehorsam angenommen und Ihn einend gläubig bist! Eine andere Bedeutung: Lass, was in der Hand der Menschen ist, fahren, begehre es nicht und hänge dein Herz nicht daran. Ehrfurcht und Hoffnung sollen nicht den Menschen gegenüber bestehen. Nimm von der Gnade Allahs des Erhabenen und Majestätischen. Das ist das Ding, über das du keinen Zweifel hegen wirst. Es sei deine einzige Begehrensquelle, dein einziger Ort der Gabe. Ehrfurcht und Hoffnung sollen allein auf Ihn gerichtet sein. Er allein soll das vorhandene Ziel und der einzige Gegenstand des Strebens bleiben. Er ist dein erhabener und majestätischer Herr, in dessen Hand die Stirnen der Könige liegen und dessen Güter in Seiner Hand sind. Dass die Menschen versuchen, dir das Ihre zu geben, und dass sie dich von dem Ihren fernhalten, geschieht allein durch Seinen Befehl und Seine Lenkung. So hat Allah der Erhabene und Majestätische gesprochen:  „Bittet also Allah um Seine Gunst.“ (Sure Die Frauen/an-Nisa, 32) „Diejenigen, die ihr anstelle von Allah anbetet, können euch keine Versorgung gewähren. Also sucht die Versorgung bei Allah, dient Ihm und seid Ihm dankbar. Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.“ (Sure Die Spinne/al-Anqabut, 17) „Ruft nach Mir, und Ich werde euch erhören.“ (Sure Der Vergebende/Ghafir, 60) „Wahrlich, Allah ist der Versorger, der Besitzer aller Stärke, der Unerschütterliche.“ (Sure Die Zerstreuenden/adh-Dhariyat, 58) „Allah versorgt, wen Er will, ohne berechnen (zu müssen).“ (Sure Die Familie ʿImrans/al ʿImran, 37)

21 > Über Satan (Der Fluch Allahs sei auf ihm)

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war, sprach: Im Traum sah ich den verfluchten Satan. Ich befand mich inmitten einer großen Menschenmenge und wollte ihn töten. Der, auf dem der Fluch Allahs ruhen möge, sprach zu mir: „Warum willst du mich töten? Was ist meine Schuld? Wenn das Schicksal mit Üblem eintreten wird, so vermag ich nicht, es zum Guten zu wenden. Und wenn das Schicksal mit Gutem eintreten wird, so bin ich nicht imstande, es ins Böse zu verkehren. Ich habe nichts in der Hand.“ Er war von niederer Gestalt, weicher Stimme und hässlichem Gesicht. An seinem Kinn befand sich ein Büschel Haare. Seinem Äußeren nach war er gemein, seiner Natur nach abstoßend. Dann lächelte er mich mit einem scheuen und verlegenen Lächeln an. Es war in der Nacht des zwölften Sonntags im Monat Dhu l-Hiddscha des Jahres 516. Allah ist der Wegweiser zu allem Guten.

22 > Über die Prüfung des Gläubigen entsprechend dem Maß seines Glaubens

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Allah erprobt Seinen Diener unaufhörlich dem Maße seines Glaubens entsprechend. Wessen Glaube groß ist, wächst und zunimmt, dessen Prüfung ist ebenfalls groß. Die Prüfung des Gesandten ist größer als die Prüfung des Propheten, denn sein Glaube ist größer. Die Prüfung des Propheten ist größer als die des Abdal, und die Prüfung des Abdal ist größer als die des Gottesfreundes. Eines jeden Prüfung entspricht dem Maße seines Glaubens und seiner Gewissheit. In dieser Sache gelangen wir zu folgendem edlen Wort des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): „Wir, die Gemeinschaft der Propheten, sind unter den Menschen diejenigen, die am schwersten geprüft werden. Dann folgen der Reihe nach die Tugendhafteren und die weniger Tugendhaften […]“. Allah der Erhabene erprobt diese edlen Gottesgefährten beständig, damit sie sich stets in Seiner Gegenwart befinden und gefestigt sind, denn Er liebt sie. Auch sie sind Liebende und lieben den Wahrhaftigen. Der Liebende zieht niemals jemand anderen dem Geliebten vor. Die Prüfung ist ein Haken für ihre Herzen und ein Zügel für ihre Seelen. Sie hält sie davon ab, sich außerhalb ihrer Ziele und ihres Schöpfers einer Ruhe zuzuneigen. Wenn dieser Zustand bei ihnen andauert, schmelzen ihre Leidenschaften, zerbrechen ihre Seelen. Das Wahre sondert sich vom Falschen ab. Was immer an Ruhe und Genuss ihre Begierden, Wünsche und Seelen in dieser Welt und im Jenseits begehren könnten, fällt von ihnen ab. Die Ruhe für sie ist das, was Allah der Erhabene und Majestätische versprochen hat: Zufriedenheit mit Seinem Ratschluss, Genügsamkeit mit dem, was Er gibt, und Geduld mit Seiner Prüfung. So werden sie vor dem bewahrt, was durch die Bosheit der Menschen in ihre Herzen eindringen könnte. Die Kraft ihrer Herzen wächst. Und ihre Gottesfreundschaft kehrt in ihren früheren Zustand zurück. Denn die Prüfung stärkt Herz und Gewissheit, festigt Glauben und Geduld, schwächt hingegen die Seele und die Leidenschaft. Sobald dem Gläubigen ein Schmerz widerfährt und er in Geduld, Zufriedenheit und Ergebung in den Taten des Herrn des Erhabenen und Majestätischen verharrt, ist der erhabene Herr mit ihm zufrieden und beschenkt ihn. So kommen ihm Hilfe, Beistand und Gelingen. Allah, der Erhabene, sprach: „Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch sicherlich noch mehr gewähren.“ (Sure Abraham/Ibrahim, 7) Wenn die Seele durch einen Antrieb einen ihrer eigenen Wünsche und Genüsse vom Herzen verlangt und das Herz diesem Verlangen außerhalb des Befehls und der Erlaubnis Allahs des Erhabenen nachgibt, so entsteht daraus nichts als Unachtsamkeit gegenüber Allah dem Wahrhaftigen, Beigesellung und Ungehorsam. Allah der Erhabene umhüllt diese beiden mit Verlassenheit, Unglück, dem Überfall der Geschöpfe, Hungersnöten, Krankheiten, Qualen und Wirren. Herz und Seele empfangen davon jedes seinen Anteil. Falls aber das Herz dem Verlangen der Seele nicht entspricht und auf die Erlaubnis wartet, die den Gottesfreunden durch Eingebung (ilham) und den Propheten und Gesandten (Friede sei auf ihnen) durch offene Offenbarung (wahy) von Allah dem Erhabenen und Majestätischen mitgeteilt wird, wobei der Allergnädigste dies als Billigung oder Verwehrung vollzieht, so stattet Allah der Erhabene diesmal beide mit Barmherzigkeit, Segen, Wohlergehen, Zufriedenheit, Licht, Erkenntnis, Nähe, Reichtum, Unversehrtheit vor Unheil und Beistand gegen Feinde aus. Wisse dies und bewahre es. Wenn deine Seele und deine Leidenschaft von dir etwas verlangen sollten, so antworte nicht sogleich. Halte vielmehr inne und bedenke: „Hat der Herr des Erhabenen und Allerhöchsten hierfür Erlaubnis gegeben?“ So wirst du in dieser Welt und im Jenseits, so Allah der Erhabene will, heil sein. Amin.

23 > Über die Zufriedenheit mit der Bestimmung Allahs

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Sei zufrieden damit, gering zu sein. Und halte daran wahrhaftig fest, bis der Tod kommt. So wirst du zu etwas Erhabenerem und Schönerem hinübergetragen. Darin wirst du glücklich sein. Dort bleibst du und wirst bewahrt. Weder in dieser Welt noch im Jenseits bleibt eine Bedrängnis, eine Unterwerfung noch eine Feindschaft zurück. Danach wirst du von dort aus zu etwas aufsteigen, das deinen Blick noch heller und dich noch glücklicher machen wird. Wisse: Auch wenn du das Verlangen aufgibst, lässt dich dein Schicksal nicht los. Das Schicksal ist nichts, was durch Gier, Entschlossenheit und Mühe erlangt wird. Gedulde dich, bleibe in dem Zustand, in dem du dich befindest, und sei damit zufrieden. Es wird dich finden, ohne dass es beauftragt wurde, und es wird dir zukommen, ohne dass es angewiesen wurde. Es bewegt sich nicht auf dich zu und lässt sich nicht in dir nieder, ohne dazu bestimmt zu sein. Du wirst mit dir selbst oder mit jemandem aus der Menge geprüft, der böser ist als du. So wirst du Unrecht erleiden. Doch die Ungerechten werden nicht vergessen. Allah der Erhabene sprach: „Und so werden Wir einige Ungerechte über andere setzen.“ (Sure Das Vieh/al-Anʿam, 129) Du wohnst im Reiche eines so großen Königs, dessen Befehl majestätisch, dessen Macht gewaltig, dessen Heerscharen zahllos, dessen Wille treffend ist, dessen Urteil niederschmettert, dessen Herrschaft beständig, dessen Regentschaft ewig, dessen Wissen präzise, dessen Weisheit reif und dessen Ratschluss gerecht ist. „Nichts ist vor Allah verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel.“ (Sure Abraham/Ibrahim, 38) Die Ungerechtigkeit der Ungerechten berührt Ihn nicht. Du aber bist derjenige unter ihnen, dessen Ungerechtigkeit und Frevel am größten ist. Denn du hast dich Allahs Verfügungsgewalt über dich und die Geschöpfe widersetzt. Er aber, der Erhabene und Majestätische, sprach: „Geselle Allah nichts bei, denn die Beigesellung ist wahrlich ein gewaltiges Unrecht.“ (Sure Luqman, 13) Und ferner sprach Er: „Wahrlich, Allah vergibt nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch Er vergibt, wem Er will, was (an Verfehlung) geringer ist als dies. Und wer Allah (Teilhaber) zur Seite stellt, der hat sich gewiss weit in die Irre begeben.“ (Sure Die Frauen/an-Nisa, 116) Halte dich entschieden fern von der Beigesellung. Nähere dich ihr nicht. Hüte dich vor ihr bei Nacht und bei Tag, in der Einsamkeit und in der Gesellschaft, in all deinen Bewegungen und deiner Ruhe. Bewahre dein Herz und alle deine Glieder vollständig vor dieser Sünde. Lass sowohl ihre äußere Erscheinung als auch das, was in ihr verborgen ist, fahren. Dem Erhabenen und Majestätischen kannst du nicht entkommen. Er wird dich erreichen. Streite nicht mit Ihm über Seinen Ratschluss, Er wird dich zugrunde richten. Beschuldige Ihn nicht in Seinem Urteil, Er wird dich niederwerfen. Sei Ihm gegenüber nicht unachtsam, Er wird dich warnen und mit Prüfungen erproben. Führe in Seinem Reich nichts Neues ein, Er wird dich vernichten. Rede nicht aus Leidenschaft über Seine Religion, Er wird dich verderben, dein Herz verfinstern und dir Glauben und Erkenntnis nehmen. Er wird deinen Teufel, deine Seele, deine Leidenschaft, deine Begierden, deine Familie, deine Nachbarn, deine Freunde, deine Vertrauten und alle Geschöpfe, ja sogar die Skorpione, Schlangen, Dschinnen und das übrige Ungeziefer in deinem Haus auf dich hetzen. So wie das Leben in dieser Welt in Trauer vergeht, wird sich auch die Strafe im Jenseits in die Länge ziehen. Allah möge uns bewahren!

24 > Über das Nichtverlassen der Pforte des Herrn

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Hüte dich mit aller Kraft davor, deinem Herrn ungehorsam zu sein. Bemühe dich eifrig um Seinen Gehorsam. Wende dich weder den Geschöpfen zu noch folge deiner Leidenschaft! Verzichte auch darauf, in dieser Welt und im Jenseits eine Gegenleistung zu erwarten. Denn sowohl der Diener als auch das Gut gehören dem Herrn. Erkenne, dass du ein Diener bist und zur Dienerschaft verpflichtet, und bedenke, dass du für deine Dienste keine Gegenleistung verdient hast. Schäme dich davor, den Herrn zu beschuldigen. Weißt du es nicht? Bei Ihm ist alles nach einem bestimmten Maß geordnet. Was Er aufschiebt, wird Er vorziehen und keine Macht und Kraft vermag das, was Er vorgezogen hat, aufzuschieben. Magst du es wollen oder nicht, was für dich bestimmt ist, wird dich erreichen. Versuche auch nicht, Ihm dabei mit „so soll es sein“ oder „so soll es werden“ den Weg zu weisen. Beneide nicht, was andere in Händen halten, und verlange nicht, dass es dir gehöre. Was immer du dir wünschst, ist entweder deins oder das Schicksal eines anderen. Was in deinem Schicksal liegt, wird dich zu seiner Zeit gewiss erreichen. Sollte aber etwas nicht in deinem Schicksal stehen, so wird es dir weder zuteil noch kannst du es durch Mühe erlangen. Nimm also deine Erziehung in die Hand. Zeige dich mit dem Schicksal zufrieden. Gehorche deinem Herrn, indem du Seinen Befehlen folgst und Seine Verbote meidest. Hebe deinen Kopf in dieser Angelegenheit nicht. Wende dich weder einem anderen zu noch richte dich nach einer anderen Richtung aus. Allah der Wahrhaftige, der Erhabene und Majestätische, sprach: „Und richte deine Augen nicht auf das, die Wir einigen von ihnen als Glanz des irdischen Lebens geniessen lassen, um sie dadurch zu prüfen. Die Versorgung deines Herrn ist besser und beständiger.“ (Sure Taha, 131) Dein Herr verbietet dir, auf das zu blicken, was andere besitzen, und es von ihnen zu begehren. Er warnt dich, indem Er dir mitteilt, dass es ihnen als Versuchung gegeben wurde. Und Er befiehlt dir, dich mit dem dir gewährten Unterhalt und den dir verliehenen Wohltaten zu begnügen. Wisse, dass Genügsamkeit mit dem, was dir zugefallen ist, für dich besser und gesegneter ist. Mache dir dies zum Ziel. Es sei der oberste Grundsatz in all deinen Angelegenheiten. Mit dieser Haltung wirst du jeden Rang erreichen und jeder Art von Wohltat und Freude teilhaftig werden. Denn der Schöpfer der Majestät und der Herrlichkeit sprach: „(Noch) weiss kein Selbst (nafs), was an Freude der Augen (im Jenseits) für sie verborgen ist.“ (Sure Die Niederwerfung/as-Sajdah, 17) Es gibt keine Tat, die größer, gesegneter, bei Allah dem Erhabenen geliebter und Seiner Zufriedenheit würdiger wäre als die Erfüllung der fünf grundlegenden Gottesdienste und das Ablassen von den Sünden. Der Erhabene, der Allvergebende, der Barmherzige. Der Herr der Welten, der Herr von unendlicher Weisheit, möge uns alle zu den Taten, die Er liebt und mit denen Er zufrieden ist, befähigen. Amin.

25 > Über den „Baum des Glaubens

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Hüte dich davor, bei dir selbst zu sagen: „O du Hilfloser, der von der Welt und ihren Leuten gemieden wird. Dessen Name unter den Königen der Welt und ihrem Gefolge nicht genannt wird. Der hungrig und durstig, innerlich verbrannt und äußerlich bloß ist. Der aus jedem Winkel der Erde, aus jeder Moschee und Ruine vertrieben wurde. Der von jeder Tür abgewiesen, von jeder Zuflucht ferngehalten und um jede Absicht und jeden Wunsch gebracht und gebrochen wurde! Allah der Erhabene hat mich arm gemacht, mich nicht aufgenommen und beiseitegelassen, die Welt von mir ferngehalten, mir gegenüber Gleichgültigkeit gezeigt, mich getäuscht und verlassen, mich verraten. Er hat mir nicht einmal das Nötigste zum Leben in dieser Welt gegeben. Er hat mich in Bedrängnis gestürzt. Er hat mein Ansehen weder beim Kalifen noch unter meinen Geschwistern erhöht. Denen außer mir hat Er die Wohltaten, die ihnen ermöglichen, Tag und Nacht nach ihrem Willen zu handeln, in Fülle strömen lassen. Er hat sie mir und meinen Angehörigen gegenüber bevorzugt. Dabei sind wir alle Muslime und Gläubige. Wir alle haben Adam als Vater und Eva (Friede sei auf ihnen beiden) als Mutter,“ sage so etwas nicht! Was dein Zustand betrifft: Allah ist es, der dir das antut. Denn dein Lehm ist rein. Er hat dir Seine Barmherzigkeit durch Geduld, Zufriedenheit, Gewissheit, Übereinstimmung und das Erlangen von Wissen großzügig dargeboten. Die Lichter der Gotteinigung und des Glaubens haben sich in dir angesammelt. Dies ist der Baum des Glaubens. Seine Wurzel und seine Samen sind fest und beständig. Seine Frucht und sein Blatt sind reichlich, sein Ast frisch und sein Schatten ergiebig. Er gedeiht und wächst von Tag zu Tag. Zu seinem Wachsen und Gedeihen bedarf es keines Düngers. Allah, der Erhabene und der Majestätische, hat diese Dinge von deinem Weg geräumt. Er hat dir die Wohnstätte der Ewigkeit im Jenseits gegeben und Seine Gabe an dich dort bereitet. Seine Wohltat an dir im Jenseits ist das, „was kein Auge je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Menschenherz je erahnt hat“ (Hadith). Allah der Erhabene sprach: „(Noch) weiss kein Selbst (nafs), was an Freude der Augen (im Jenseits) für sie verborgen ist.“ (Sure Die Niederwerfung/as-Sajdah, 17) Was sie in dieser Welt getan haben, ist: Seinen Befehlen nachzukommen, Seine Verbote mit Geduld zu meiden, sich dem Schicksal zu ergeben und das Vorherbestimmte Ihm zu überlassen sowie in allen Dingen mit Ihm übereinzustimmen. Was aber denjenigen betrifft, dem Allah der Erhabene und Majestätische in dieser Welt seine Angelegenheiten besorgt und Gaben schenkt: Er hat damit Seine Gabe und Wohltat an ihm vollständig gemacht. Denn der Ort seines Glaubens ist eine dürre Stätte. Sie gleicht einer Wüste, in der kein Wasser ist. Dort wächst weder Baum noch Saat noch irgendeine andere Frucht. Deshalb ließ Er über ihn allerlei Regen niedergehen. Und Er ließ darüber hinaus noch mehr fließen, um dort Bäume und Gewächse zu züchten. Was Er fließen ließ, ist diese Welt und ihr Kehricht. Er tat dies, um das, was aus dem Glaubensbaum und der Wurzel des Handelns dort entstehen würde, zu bewahren. Wenn Er ihm diese Wohltaten abschneidet, verdorren Baum und Gewächs, die Ernte hört auf und sein Haus verfällt. Doch der Allergnädigste will seinen Aufbau. Dies ist der Baum des Reichen, dessen Ertrag gering ist. O Armer, Er hat jenem aus dem beschenkt, womit dein Glaubensbaum randvoll ist. Die Kraft und Beständigkeit jenes Baumes ist durch die mannigfaltigen weltlichen Wohltaten gesichert worden, die auch du an ihm gesehen hast. Wenn diese Gabe von ihm abgeschnitten wird, verdorrt jener schwache Baum. Am Ende wird er entweder zum Ungläubigen oder Verleugner oder gesellt sich zu den Heuchlern und Abtrünnigen. Wenn aber Allah der Erhabene und Majestätische diesem reichen Menschen die Heerscharen von Geduld, Zufriedenheit, Gewissheit, Gelingen, Wissen und mannigfaltiger Erkenntnis schickt, dann ist es eine Ausnahme. Diesmal festigt er seinen Glauben damit, und so trifft ihn das Abschneiden der Wohltat und des Reichtums nicht. Allah ist der Spender von Rechtleitung und Gelingen.

26 > Über das Verbot der Enthüllung des Gesichts

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Hebe den Schleier von deinem Gesicht nicht! So lange, bis dein Herz in allen Zuständen den Geschöpfen den Rücken kehrt, die Leidenschaft schwindet, Wille und Begehren vergehen. So wirst du den Dingen dieser Welt und des Jenseits gegenüber nichtig. Und du wirst wie ein zerbrochenes Gefäß sein, in dem nichts außer dem Willen deines Herrn des Erhabenen und Majestätischen verbleibt. Damit unterwirfst du dich dem Erhabenen und Majestätischen und Seinem Urteil. Wer als Besucher kommt, erlangt Licht. Für etwas außer deinem Herrn bleibt in deinem Herzen kein Platz. Es gibt keine Eintrittspforte. Du wurdest zum Türhüter deines Herzens bestimmt. Dir wurde das Schwert der Gotteinigung, der Majestät und der Macht gegeben. Schlage allem, was du auf dem Feld der Annäherung an die Pforte deines Herzens siehst, den Kopf ab. So bleibt in dieser Welt und im Jenseits für die Seele weder eine Leidenschaft, noch ein Wille, noch ein Begehren. Das heißt: Es bleibt keine Bindung! Außer dem Gehorsam gegenüber dem Befehl deines Herrn des Erhabenen und Majestätischen verbleibt weder ein Wort, bei dem die Seele mit Ihm innehalten, noch ein Glaube, dem sie folgen und mit dem sie Seinem Ratschluss und Seiner Bestimmung zustimmen würde. Vielmehr ist sie in Seinem Ratschluss und Seiner Bestimmung aufgegangen. So ist sie weder die Sklavin der Seele noch der Geschöpfe noch ihrer Überzeugungen, sondern der Befehlsdiener des Herrn des Erhabenen und Majestätischen geworden. Wenn dieser Zustand in dir anhält, werden um dein Herz herum die Zelte der Eifersucht aufgeschlagen und die Gräben der Majestät ausgehoben. Das Herz wird durch die Soldaten des Sultans der Allmacht, der Wahrheit und der Gotteinigung beschützt. Darüber hinaus werden dort die Wächter Allahs des Wahrhaftigen des Erhabenen und Majestätischen einquartiert, damit es von den Begierden der Menschen, des Teufels, der Seele und der Leidenschaft, von nichtigen Wünschen und Einflüsterungen, von lügenhaften Ansprüchen, die aus der Natur der zum Bösen treibenden Seelen erwachsen, und von den aus der Leidenschaft gespeisten Verirrungen befreit werde. Wenn dann vorherbestimmt ist, dass strahlende Lichter, leuchtende Zeichen und reife Weisheit empfangen werden, kommen Menschen aus der Menge nacheinander zu dir, um davon zu schöpfen. Sie folgen dir und verhalten sich dir gegenüber entsprechend. Je mehr äußere Wunder und weit reichende außerordentliche Begebenheiten berichtet werden, desto mehr wächst dadurch die Nähe, der Gehorsam, die Anstrengung und das Mühen in der Anbetung des Herrn des Erhabenen und Majestätischen. Du wirst vor allen Geschöpfen bewahrt. Du wirst davor bewahrt, der Neigung der Seele zu folgen und dem Hochmut, der daher rührt, dass die Menschen dich annehmen und dir ihr Gesicht zuwenden. Wenn es dann vorherbestimmt ist, dass dir eine sehr schöne Lebensgefährtin zuteil wird, eine, die durch ihre Genügsamkeit und ihre übrigen Wohltaten schön ist, so wirst du auch vor ihrer Bosheit, dem Tragen der Last ihrer Umgebung und ihrer Familie bewahrt. Sie ist als eine glückliche und friedvolle Gabe bei dir. Gereinigt und geläutert von Fehlern, Täuschung, Boshaftigkeit, Zorn und heimlichem Verrat. Sie ist dir gefügig gemacht. Die Verpflichtung ihr und ihrer Familie gegenüber sowie die aus dieser Verpflichtung entstehende Mühsal sind von dir genommen. Wenn von ihr ein Kind vorherbestimmt ist, so ist es der Augenblick der Freude, das nach Abstammung und Lehm rechtschaffen ist. Allah der Erhabene sprach: „[…] und Wir machten seine Gattin fruchtbar […]“ (Sure Die Propheten/al-Anbiyaʾ, 90) Und im Furqan heißt es: „Unser Herr, schenke uns in unseren Gattinnen und Kindern Freude für unsere Augen, und mache uns zu Vorbildern (der Tugend) für die Rechtschaffenen.“ (Sure Die Unterscheidung/al-Furqan, 74) „Und mache ihn, mein Herr, (Dir) wohlgefällig.“ (Sure Maria/Maryam, 6) Alle in diesen Versen enthaltenen Bittgebete sind für dich erhört worden, ob du dieses Gebet nun gesprochen hast oder nicht. Denn jene Frau ist der rechte Ort und die rechte Zugehörige dafür. Sie hat diese Wohltaten erfahren und gilt als eine, die zu diesem Rang gehört. In diesem Rang wird sie einquartiert, und das Maß an Gottesnähe und Vorzüglichkeit wird für sie dementsprechend bestimmt. Wenn irgendein weltliches Ding und eine damit verbundene Zukunft vorherbestimmt ist, so schadet es dir von nun an nicht mehr. Denn du musst den dir zufallenden Anteil davon annehmen und ihn durch das Handeln Allahs des Erhabenen und Majestätischen läutern. Du wirst dafür belohnt, das zu nehmen, was zu nehmen befohlen wurde, indem du dem Befehl Folge leistest. Ebenso wie man für das Pflichtgebet und das Pflichtfasten belohnt wird. Den Anteil, der nicht dir gehört, bist du verpflichtet, für die Deinen aufzuwenden. Das sind Gefährten, Nachbarn und Geschwister, die aufgrund ihrer Armut zu Anspruchsberechtigten geworden sind. Diese Anspruchsberechtigten zeigen den Zustand, der dem gelebten Zustand entspricht, auf und lassen ihn hervortreten. Diese Nachricht ist nicht wie das Sehen mit dem Auge. Dann befindet sich dein Zustand auf einem reinen Weiß. Auf dem weder Staub noch Schmutz liegt. Der weder Verwirrung noch Argwohn noch Zweifel erweckt. Wir empfehlen dir Geduld. Geduld empfehlen wir! Zufriedenheit, die Bewahrung des Zustands, Demut, Niedrigkeit, Schweigen, Stille, Vorsicht, Rettung, Zuflucht. Allah empfehlen wir! Allah empfehlen wir! Dann wieder Allah. Den Kopf zu senken und zu schweigen, die Augen zu schließen. Das Leben empfehlen wir! Das Leben empfehlen wir! Bis der Tod kommt. Danach wird dir eine helfende Hand entgegengestreckt, und du gelangst hinüber. Du wirst der Kleider, die du trägst, entledigt, dann in die Meere der Güte, der Barmherzigkeit und der Tugend getaucht. Dann wirst du auch daraus herausgezogen. Die Kleider der Lichter, der Geheimnisse, der Wissenschaften und der seltsamen Städte werden dir abgenommen. Dann wirst du näher gebracht und neu erschaffen. Dort mit Wissen und Eingebung erneuert, zum Sprechen gebracht, mit Wohltaten beschenkt und bereichert. Du wirst mutig gemacht und erhoben. Und du wirst mit diesen Worten angesprochen: „Ab diesem Tag bist du bei uns in fester Stellung und (genießt) unser Vertrauen.“ (Sure Josefh/Yusuf, 54) Nimm dir dann den Zustand von Josefh, dem Wahrhaftigen (Friede sei auf ihm), zum Vorbild, als man ihn mit diesen Worten ansprach. Diese Ansprache kam aus dem Mund des vornehmsten Mannes Ägyptens und seines Königs, des Pharao. Derjenige, der sprach, war vielleicht die Zunge des Königs, doch derjenige, der mit der Zunge der Erkenntnis ansprach, ist Allah der Erhabene und Majestätische. Der Allergnädigste hatte jenem König das äußerlich sichtbare Reich übergeben. Es ist das Reich Ägyptens. Das Reich der Seele, der Erkenntnis, des Wissens, der Gottesnähe, der Auserwähltheit und des hohen Ranges befindet sich aber bei Allah dem Erhabenen und Majestätischen. Er, der Erhabene und Barmherzige, sprach bezüglich des Besitzens von Reich: „So gaben Wir Josef eine feste Stellung im Land.“ (Sure Josef/Yusuf, 21) Das heißt: in der Gegend Ägyptens. „So verliehen Wir Josefh Befugnis im Land, und er konnte wohnen, wo immer er wollte. Wir gewähren Unsere Gnade, wem Wir wollen, und Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verloren gehen.“ (Sure Josefh/Yusuf, 56) Über das Reich der Seele berichtet ferner Er, der Allwissende und Allweise: „So haben Wir das Böse und das Schändliche von ihm abgewehrt, (denn) er gehörte gewiss zu Unseren aufrichtigen Dienern.“ (Sure Josefh/Yusuf, 24) Und der heilige Koran lässt denjenigen, dem das Reich des Wissens und der Erkenntnis gegeben wurde, Folgendes sagen: „Dies gehört zu dem (Wissen), das mir mein Herr beigebracht hat, weil ich mich vom Glauben jener Leute fernhalte, die nicht an Allah glauben und das Jenseits leugnen.“ (Sure Josefh/Yusuf, 37) „O größter Wahrhaftiger!“ Wenn du mit dieser Anrede angesprochen wirst, erhältst du den größten Anteil am erhabensten Wissen. Du wirst mit Gelingen und Güte belohnt. Du wirst durch die allumfassende Gottesfreundschaft, den wirksamen Befehl über die Seele und das, was jenseits von ihr ist, und durch die Erlaubnis Allahs noch vor dem Jenseits in dieser Welt durch deine Gottesfurcht belohnt. Im Jenseits aber ist es die Wohnstätte des Friedens und das höchste Paradies. Dort blicke als Gabe und Geschenk auf das Antlitz des edlen Herrn! Er ist unsterblich, für den es weder ein Ziel noch ein Ende gibt. Derjenige, der in diesen Wahrheiten zur Vollendung gelangt, ist Allah. Denn Er ist der Gütige und der Barmherzige.

27 > Über die Zweiheit von Gut und Böse als Früchte

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Stelle dir das Gute und das Böse als zwei Früchte vor, die von zwei Ästen eines Baumes wachsen. Die Frucht des einen Astes ist süß, die Frucht des anderen ist bitter. Verlasse jenes verbotene Klima und jene Gegend, in die sich der Ast mit der bitteren Frucht erstreckt! Sei dem Baum nah. Steh bei ihm als sein Diener und Pfleger. Erkenne diese zwei Äste, zwei Früchte und zwei Seiten gut. Wenn du auf der Seite der süßen Frucht stehst, kommt deine Nahrung und deine Kraft von ihr. Hüte dich davor, zur anderen Astseite zu gehen und von ihrer Frucht zu essen, damit ihre Bitterkeit dich nicht zugrunde richtet. Wenn du die Warnung hörst und dich hütest, bist du vor allen Übeln in Sicherheit. Du befindest dich in Gabe, Geborgenheit und Ruhe. Denn Heimsuchungen und allerlei Prüfungen entstehen aus dieser bitteren Frucht. Wenn du dich von diesem Baum entfernst, schweifst du in der Weite umher, und vor dich werden von diesen beiden Früchten hingelegt. Dort sind das Bittere und das Süße nicht voneinander getrennt, sie befinden sich in vermischter Form. Wenn du greifst, gerät deine Hand bisweilen auf die bittere. Und du führst ein Stück davon zum Mund, beißt ab und isst. Die Bitterkeit dringt bis in die Tiefe deines Zäpfchens, ja sogar deiner Kehle, deines Gehirns und deiner Nase ein und wirkt so in dir. Sie verbreitet sich in deine Adern und Körperteile, und du wirst damit zugrunde gerichtet. Das Herausziehen dessen, was in dir ist, oder das Niederreißen der verbliebenen Stücke nützt nichts, und was sich in deinem Körper verbreitet hat, kommt nicht mehr heraus. Wenn du anfangs von der süßen Frucht isst, verbreitet sich ihre Süße in alle Bereiche deines Körpers, und du wirst dadurch mit Wohltat beschenkt und glücklich. Dies genügt dir nicht. Du musst ein zweites Mal davon nehmen. Und es gibt keine Garantie dafür, dass das zweite Mal nicht bitter sein wird. Es verbreitet sich in dir so, wie ich es dir beschrieben habe. Wenn du dich von diesem Baum entfernst und seine Früchte nicht kennst, gibt es darin kein Heil. Das Heil besteht darin, bei ihm zu sein und bei ihm zu bleiben. Das Gute und das Böse sind Handlungen Allahs des Erhabenen und Majestätischen. Urheber und Ursprung von beiden ist Allah. Er, der Erhabene und Majestätische, sprach: „Wo doch Allah euch und das, was ihr (zum Gestalten) verwendet, erschaffen hat?“ (Sure Die sich Reihenden/as-Saffat, 96) Und der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach: „Allah ist der Schöpfer sowohl des Schlächters als auch des zu schlachtenden Kamels.“ Die Handlungen der Diener sind Allahs des Erhabenen und Majestätischen Schöpfung und ihr Erwerb. Der Erhabene sprach: „Tretet ein in den (Paradies)garten für das, was ihr zu tun pflegtet.“ (Sure Die Bienen/an-Nahl, 32) Der Hochgepriesene hat die Handlung den Dienern durch Seine Barmherzigkeit und Großzügigkeit zugeschrieben. So haben sie es verdient, durch ihre Handlungen ins Paradies einzutreten. Er ist für sie in dieser Welt und im Jenseits mit Barmherzigkeit und Gelingen dabei. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach: „Niemand betritt das Paradies durch seine Handlung.“ Man fragte ihn: Auch du nicht, o Gesandter Allahs? Er sprach: „Auch ich nicht! Es sei denn, Allah hüllt mich in Seine Barmherzigkeit ein.“ Und er legte seine gesegnete Hand (mein Leben sei für ihn geopfert) auf seinen Kopf. Dieser Hadith ist von ʿAʾisha  (Allah sei mit ihr zufrieden) überliefert worden. Wenn du dich dem Herrn des Erhabenen und Allerhöchsten beugst, indem du Seinem Befehl folgst und Seinem Verbot ein Ende setzt, und wenn du Seinem Ratschluss ergeben bist, so bewahrt Er dich vor Seinem Bösen und beschenkt dich mit Seinem Guten. Er schützt dich in Bezug auf Religion und Welt vor aller Schlechtigkeit. Was den Schutz in dieser Welt betrifft, so wollen wir auf dieses Wort des Erhabenen Bezug nehmen: „So haben Wir das Böse und das Schändliche von ihm abgewehrt, (denn) er gehörte gewiss zu Unseren aufrichtigen Dienern.“ (Sure Josefh/Yusuf, 24) Und das Wort des Erhabenen und Majestätischen bezüglich des Schutzes in der Religion lautet: „Warum sollte Allah euch (dereinst) einer Strafe aussetzen, wenn ihr dankbar und gläubig seid? Und Allah ist der Dankbare, der Allwissende.“ (Sure Die Frauen/an-Nisa, 147) Derjenige, dem in seiner Prüfung Dankbarkeit zuteil wird, ist dem Wohlergehen nahe. Er befindet sich in einem erhöhten Rang, weil er dankbar ist. Allah der Erhabene und Majestätische sprach: „Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch sicherlich noch mehr (von Meiner Gunst) gewähren.“ (Sure Abraham/Ibrahim, 7) Wie sollte das Feuer der weltlichen Prüfung nicht gelöscht werden, wenn dein Glaube das Feuer der Empörung löscht, das das Schicksal aller Ungehorsamen im Jenseits ist! Ausgenommen ist jedoch der Diener, der für die Gottesfreundschaft auserwählt wurde. Denn um ihn von der Unreinheit seiner Leidenschaft und dem Neigen zu ihr, vom Hinwenden zu den Lüsten und Genüssen der Seele, vom Zufriedensein mit den Geschöpfen, vom Sich-ihnen-Annähern, vom Finden von Ruhe bei ihnen, vom Beständigsein bei ihnen und vom Sich-an-ihnen-Erfreuen zu reinigen, bedarf es für ihn der Prüfung. Er wird so lange mit Prüfungen erprobt, bis all dies geschmolzen ist. So reinigt sich das Herz durch die Vertreibung all dieser Dinge. Es verbleibt das aus der Gotteinigung des Herrn des Erhabenen und Majestätischen, aus Seiner Erkenntnis und allerlei Geheimnissen, Wissenschaften und Lichtern der Nähe bestehende Zuströmen des Verborgenen. Denn es ist ein Haus, in dem die beiden keinen Platz haben. Allah der Erhabene und Majestätische sprach: „Allah hat einem Mann nicht zwei Herzen in seiner Brust gegeben.“ (Sure Die Stämmekoalition/al-Ahzab, 4) Und der Erhabene sprach ferner: „Wann immer Könige eine fremde Stadt einnehmen, verderben und erniedrigen sie die angesehensten ihrer Bewohner. Das ist ihre Vorgehensweise.“ (Sure Die Ameisen/an-Naml, 34) Die Angesehenen wurden von der Schönheit der Ränge und den Wohltaten des Lebens losgerissen. Denn das Herz hatte sich dem Teufel, der Leidenschaft, der Seele, den auf ihren Befehl handelnden Gliedern und allerlei Ungehorsam, Nichtigkeiten und Verirrungen als Gefährte zugewandt. Diese Gefährtenschaft wechselte den Ort, die Glieder schwiegen, und das Haus des Herrschers, das heißt das Herz, wurde geleert. Dieser gereinigte Platz ist die Brust. Was das Herz betrifft: Es wurde zur Wohnstätte für Gotteinigung, Erkenntnis und Wissen. Auf dem Platz wurden wundersame Dinge aus dem Verborgenen und Zuströmendes niedergelegt. All dies sind die Früchte der Prüfungen und ihrer Ergebnisse. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach: „Wir, die Gemeinschaft der Propheten, sind unter den Menschen diejenigen, die am schwersten geprüft werden. Dann folgen der Reihe nach die Tugendhafteren und die weniger Tugendhaften […]“ Und ferner sprach er: „Derjenige unter euch, der Allah am meisten kennt und Ihn am meisten fürchtet, bin ich!“ Die Aufmerksamkeit und Vorsicht derer, die dem König nahestehen, ist größer. Denn ihre Handlungen und Verfügungen entgehen dem Blick des Königs nicht. Wenn du sagst: „Vor Allah dem Erhabenen und Majestätischen sind alle Geschöpfe wie eine einzige Person. Nichts von ihnen bleibt Ihm verborgen. Was nützt dann dieses Wort?“ So erwidern wir dir: Je höher sein Rang und seine Stellung steigen, desto größer wird auch die Gefahr. Denn er muss entsprechend der Größe der Wohltat und der Gnade dankbar sein. In Seinem Dienst unzureichende Zuwendung zu zeigen, im Dank zu versagen, bedeutet Mängel im Gehorsam Ihm gegenüber. Und das ist ein Mangel im Gehorsam Ihm gegenüber. Allah der Erhabene und Majestätische sprach: „wenn eine von euch eine offenkundige Verworfenheit begeht, wird ihre Strafe verdoppelt. Und das ist ein Leichtes für Allah.“ (Sure Die Stämmekoalition/al-Ahzab, 30) Der Erhabene und Majestätische hat dies gesagt, um die Wohltat, die Er ihnen durch ihre Zugehörigkeit zum Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) erwiesen hat, zu vervollständigen. Wie ist es dann erst mit demjenigen bestellt, der zum Erhabenen und Majestätischen oder zu Seinem Vertrauten vorgedrungen ist? Allah ist weit davon entfernt, Seinen Geschöpfen zu gleichen. „Nichts ist wie Seinesgleichen, und Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Sure Die Beratung/as-Shura, 11)

28 > Über die Zustände des Murid im Detail

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Während du noch fern vom Blasebalgfeuer des Schmelzens und Gießens bist, während die Seele noch nicht getötet ist, die Leidenschaft noch an deiner Seite geht und du von Begierden, weltlichen und jenseitigen Rachsucht nicht befreit bist. Solange von all dem noch Spuren in dir verbleiben, verlangst du da Ruhe und Freude? Verlangst du Wohlergehen und Gnade, Geborgenheit und Stille, Wohltaten und Wegweisung? Sachte, o Eiliger, sachte, sachte! O du, der du auf eine verschlossene Tür wartest! Von jener Welt her hast du noch einen Blick, noch ein Stäubchen in dir und ein vertraglich verpflichteter Sklave, dem noch ein Dirham Schulden verbleibt, ist immer noch ein Sklave. Wenn auch nur ein Senfkorn davon in dir verbleibt, wirst du davon ferngehalten. Die Welt ist deine Neigung zu einer Sache von den Dingen, [dein auf sie bezogenes] Verlangen und [dein] Glaube an sie. [Das heißt,] die Welt ist die Sehnsucht deiner Seele nach dem, was dir aus dieser Welt und dem Jenseits zukommt. Solange eines dieser Dinge in dir fortbesteht, stehst du vor der Pforte der Selbstauflösung. Halte inne, solange die Selbstauflösung nicht vollständig und vollendet eingetreten ist! Du wirst aus diesem Blasebalgfeuer herausgezogen. Deine Form wird vervollständigt. Der Schmutz und der Rost werden abgewischt, du wirst eingekleidet und verschönert, mit wohlriechenden Düften beräuchert. Dann wirst du zum größten König gebracht. Und mit den Worten: „Ab diesem Tag bist du bei uns in fester Stellung und (geniesst) unser Vertrauen,“ (Sure Josefh/Yusuf, 54) wirst du angesprochen. Du wirst freundlich behandelt und mit Güte beschenkt. Du wirst von Seiner Gnade getränkt und hineingezogen und näher gebracht. Den Geheimnissen wirst du angenähert und zu einem Vertrauten gemacht. Diese Geheimnisse werden dir nicht verborgen. So wirst du durch das, was dir gegeben wird, aller anderen Dinge entbehren können. Hast du die Goldstückchen gesehen? Sie sind in den Händen der Apotheker, Krämer, Metzger, Gerber und Ölhändler, Müllsammler und Bettler. Das heißt sowohl der Meister der schönen Künste als auch derer, die in gemeinen, schmutzigen und niederträchtigen Berufen arbeiten, im Kommen und Gehen, verstreut und verteilt, im Umlauf. Dann werden sie gesammelt und zum Blasebalgfeuer des Goldschmieds gebracht. Dort werden sie durch die Flamme des Feuers geschmolzen. Danach werden sie herausgezogen. Sie werden bearbeitet und verziert. Dann werden sie poliert und in einen ansehnlichen Zustand gebracht. Danach werden sie in Schatzkammern, Truhen oder Behältern hinter verschlossenen Türen an sicheren Orten aufbewahrt. Die Hochzeit wird mit ihnen ausgestattet und geschmückt. Wenn die Hochzeit für den größten König ist, werden diese Stückchen nach dem Schmieden und Gießen zur Ursache der Nähe zum König und seinem Kreis. Ebenso, o Gläubiger, wenn auch du Geduld mit dem übst, was das Schicksal bringt, und in allen Zuständen mit dem Ratschluss zufrieden bist, wirst du noch in dieser Welt dem Herrn, dem Erhabenen und Majestätischen, nahe gebracht. Du wirst mit Erkenntnis, Wissen und Geheimnissen beschenkt. Und im Jenseits wirst du gemeinsam mit den Propheten, den Wahrhaftigen, den Märtyrern und den Rechtschaffenen in der Wohnstätte des Friedens sitzen, in Allahs Nachbarschaft, in Seinem Reich, in der Nähe des Erhabenen und Majestätischen weilen. Sei geduldig! Übereile nichts! Sei mit dem Ratschluss zufrieden und staune nicht! Du wirst Allahs Güte, Großzügigkeit, Gnade und Vergebung erlangen. Amin.

29 > Über das edle Wort des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): „Die Armut wäre beinahe zum Unglauben geworden.“

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Der Diener glaubt an Allah, ergibt sich in allen Dingen dem Erhabenen und Majestätischen, glaubt daran, dass Er seinen Unterhalt erleichtern wird, und ist überzeugt, dass das, was ihm widerfährt, nicht aufgrund eines Fehlers seines ist und dass auch kein Fehler von ihm eine Heimsuchung verursachen wird. Was ihn trifft, verleitet ihn nicht zum Fehler. Und was ihn zum Fehler verleitet, trifft ihn nicht. Denn er glaubt an das folgende Wort des Erhabenen und des Majestätischen: „Und wer Allah fürchtet, dem schafft Er einen Ausweg (aus der Schwierigkeit). (Er wird) ihm Versorgung von dort gewähren, wo er es nicht erwartet, und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er.“ (Sure Die Scheidung/at-Talaq, 2–3) Im Zustand des Wohlergehens und der Selbstauflösung spricht er dies und glaubt daran. Dann erprobt Allah der Erhabene und Majestätische ihn mit Prüfung und Armut. Da beginnen Begehren und Flehen. Solange diese beiden in ihm anhalten, verwirklicht sich das edle Wort des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): „Die Armut wäre beinahe Unglaube geworden.“ Wem Allah Gnade erweist, den rettet Er aus dem Zustand, in dem er sich befindet. Er führt ihn zu Wohlergehen und Reichtum und macht ihn fähig zu Lobpreis, Ruhm und Dankbarkeit. Dieser Zustand hält bis zur Begegnung an. Wen Allah aber seiner Prüfung überlässt, bei dem dauern Prüfung, Versuchung und Armut an. Die Hilfe des Glaubens wird ihm abgeschnitten. Er fällt durch Widerspruch und Anschuldigung gegenüber dem Erhabenen und Majestätischen und durch Zweifel an Seinen Versprechen in den Unglauben. Er stirbt in einem Zustand, in dem er seinem Herrn grollt und Seine Zeichen leugnet. Der Gesandte Allahs (Friede und Segen seien auf ihm) hat mit seinem edlen Wort darauf hingewiesen: „Es gibt unter denen mit der schwersten Strafe am Jüngsten Tag einen, bei dem Allah seine Strafe in dieser Welt und im Jenseits vereint hat.“ Davor suchen wir Zuflucht bei Allah. Dies ist die vergessene Armut, vor der sogar der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) bei Allah Zuflucht suchte. Der zweite Typus von Mensch ist derjenige, den Allah der Erhabene und Majestätische erwählt und bevorzugt hat. Er macht ihn zu einem Seiner auserwählten Diener, zu einem Seiner Geliebten und Vertrauten. Er macht ihn zum Erben Seiner Propheten und zum Herrn Seiner Gottesfreunde. Oder Er macht ihn zu einem der Würdenträger Seiner Diener, indem Er ihn zu einem der Gelehrten, Weisen, Fürsprecher, Scheichs, ihrer Nachfolger, Lehrer, oder derer werden lässt, die sie zu ihrem Herrn führen, die auf den Weg der Rechtleitung weisen und vor den Wegen der Verirrung warnen. Er schickt ihm Geduldsberge und Zufriedenheitsmeere. Er schenkt ihm Reichtum und Übereinstimmung in Seinem Handeln und Urteil. Dann lässt Er Seine große Gabe ihn erreichen. Bei Tag und Nacht, in der Einsamkeit und in der Gesellschaft, im Äußeren und im Inneren pflegt Er ihn, indem Er ihm allerlei Wissenschaften über Gnaden und Anziehungskräfte verleiht. Damit trägt Er ihn zur Begegnung. Allah ist der Wegweiser.

30 > Über das Verbot, zu sagen: „Was soll ich tun? Was ist der Ausweg?“

Derjenige, mit dem Allah zufrieden war und den Er zufriedenstellte, sprach: Du sagst häufig: „Was soll ich tun, was ist der Ausweg?“ Da wird dir gesagt: Bleib an deinem Platz, überschreite deine Grenzen nicht, bis zu dir aus der Art von Erleichterung kommt, die dir befiehlt, aus dem Zustand, in dem du dich befindest, aufzustehen. Allah der Erhabene und Majestätische sprach: „O ihr, die ihr glaubt, seid standhaft, wetteifert in Geduld, seid wachsam und fürchtet Allah, auf dass ihr Erfolg haben mögt.“ (Sure Die Familie ʿImrans/al ʿImran, 200) Dein Herr befiehlt dir, o Gläubiger, Geduld! Er befiehlt dir, in ihr zu obsiegen, in ihr standhaft zu bleiben, sie zu bewahren und sich an ihr festzuhalten.  Er warnt davor, die Geduld aufzugeben, und spricht: „Fürchtet Allah!“ (Sure Die Kriegsbeute/al-Anfal, 69) Hinsichtlich des Aufgebens der Geduld! Das heißt: gebt die Geduld nicht auf, denn das Heil und das Wohl liegen in ihr. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach: „Die Geduld gehört zum Glauben wie der Kopf zum Körper.“ Und es wird gesagt: „Der Lohn für alles bemisst sich nach seinem Maß. Doch die Geduld ist eine Ausnahme. Ihr Lohn ist ohne Maß.“ Auch in diesem Wort des Erhabenen ist dies enthalten: „Wir werden gewiss nach dem Besten von dem, was sie zu tun pflegten, belohnen.“ (Sure Die Bienen/an-Nahl, 96) Wenn du Allah den Erhabenen und Majestätischen fürchtest, schützt Er dich durch Geduld und die Bewahrung deiner Grenzen. Und Er bereitet für dich vor, was Er in Seinem Buch versprochen hat. Dieses Versprechen ist das Wort des Erhabenen und Majestätischen: „Und wer Allah fürchtet, dem schafft Er einen Ausweg.“ (Sure Die Scheidung/at-Talaq, 2) Sei geduldig, bis dir von den Besitzern des Gottvertrauens Erleichterung kommt. Allah hatte dir genug versprochen: „Wer auf Allah vertraut, dem genügt Er.“ (Sure Die Scheidung/at-Talaq, 3) Durch deine Geduld und dein Gottvertrauen wurdest du zu den Rechtschaffenen gezählt. Der Erhabene und Majestätische hatte dir mit diesem Wort diese Belohnung versprochen: „So belohnen Wir die Rechtschaffenen.“ (Sure Josefh/Yusuf, 22) Zugleich liebt dich Er, der Liebende. Denn Er sprach: „Allah liebt die Wohltätigen.“ (Sure Der Tisch/al-Maʾida, 13) Die Geduld ist der Anfang allen Gutes und allen Heils in dieser Welt und im Jenseits. Der Gläubige steigt vom Zustand der Geduld zum Zustand der Zufriedenheit und Übereinstimmung auf. Dann gelangt er zur Selbstauflösung in den Handlungen Allahs des Erhabenen und Majestätischen. Dies ist der Zustand der Abdal-heit und des Verborgenseins. Hüte dich davor, ihn aufzugeben, damit nicht das, was dir in dieser Welt und im Jenseits bestimmt ist, dahingeht und du deinen Anteil am Guten beider verfehlst. Davor suchen wir Zuflucht bei Allah.

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Damit ist die Übersetzung der Ermahnungen (20-30) zu ihrem Ende gelangt. Mit diesen Ermahnungen aus dem Buch haben wir einen kleinen Einblick in die sufische Weisheit des erhabenen Scheichs Abd al-Qadir al-Dschilani (möge Allah mit ihm zufrieden sein) gewährt. Seine Worte durchdringen die Schleier der Oberfläche und führen den aufrichtigen Suchenden zur Wahrheit. Möge Allah uns allen ermöglichen, aus diesen kostbaren Belehrungen Nutzen zu ziehen und sie in unserem Leben zu verwirklichen. Möge Er uns durch den Segen und die geistige Unterstützung des Königs der Heiligen rechtleiten und unsere Herzen mit dem Licht der Gotteserkenntnis erfüllen. O größter Beistand, sei unser Helfer auf dem Weg zu Allah! Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten.


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Abd al-Qadir al-Dschilani: Die Ermahnungen 20–30 aus Futuh al-Ghayb